Haus der Ingenieure

Eschenbachgasse 9, 1010 Wien

Blüthner Zentrum Wien
  Konzerte im Haus der Ingenieure

Das Haus Eschenbachgasse 9 wurde 1870 bis 1872 als Vereinshaus für den ÖIAV (Österreichischer Ingenieur- und Architekten-Verein; gegr. 1848), gemeinsam mit dem Haus Eschenbachgasse 11 errichtet. Als Architekt beider Häuser zeichnete Otto Thienemann verantwortlich, der das Objekt als so genannten „Blockbau“ in gleicher Gestaltung errichtete.


Aus kulturhistorischer Sicht bildet das Haus ein Bauwerk des strengen Historismus (Neorenaissance) in der Nachfolge Theophil Hansens. An der Ausgestaltung waren bedeutende Künstler wie Carl Feldbacher (ornamentaler Schmuck), Franz Melitzky (Figuren an den Fassaden), die Firma E. Hauser (Steinmetzarbeiten), Josef Dollischek und Franz Schönthaler (Innenausstattung) beteiligt. Das gesamte Haus ist heute noch im Äußeren wie im Inneren im Wesentlichen in seiner Originalsubstanz erhalten. Der Festsaal stellt aufgrund seiner wertvollen Wand- und Deckenausstattung den Prunkraum des Gebäudes dar. Von Bedeutung ist auch die original erhaltene „Boltenstein-Bar“ im ersten Obergeschoß.


Nach einer umfangreichen Revitalisierung bietet das nach Vorbild englischer Clubhäuser in der Formensprache der italienischen Renaissance errichtete Palais für unsere Konzertreihe Blüthner-Zyklus einen perfekten neuen Rahmen.

Klimt Villa Wien

Feldmühlgasse 11, 1130 Wien

Blüthner Zentrum Wien
  Konzerte in der Klimt-Villa

Von 1911 bis zu seinem Tod 1918 schuf Gustav Klimt in seinem Atelier in der Feldmühlgasse einige seiner wichtigsten Werke. Damals noch ein ebenerdiges Gartenhaus, wurde es 1923 von der damaligen Eigentümerin zu einer neobarocken Villa umgebaut. Das bedeutet, dass Gustav Klimt das villenartige Gebäude, so wie es sich uns jetzt präsentiert, nie gesehen hat.


Gezeigt wird eine permanente Ausstellung rund um Klimts Atelier – die einzige an einem seiner ehemaligen Wirkungsorte. Das Konzept für die Ausstellungsräume wurde seitens des Bundesdenkmalamts durch Oliver Schreiber, außerdem vom gestaltenden Architekten Eduard Neversal und dem Klimt-Verein entworfen und umgesetzt.


Seit der Neueröffnung 2012 werden regelmäßig Salonkonzerte abgehalten, der Blüthner-Zyklus findet in den Räumlichkeiten mit der Saison 2014/2015 eine zusätzliche Heimat. Und natürlich erklingt bei allen Klavierkonzerten der goldene Ton eines großen Salonflügels von Blüthner.

Anfahrt Öffentlich:

U1/U4 Station Karlsplatz
U2 Station Museumsquartier
Straßenbahnlinien 2,D,71 Station Burgring


» Wiener Linien Fahrplan

Anfahrt mit dem Auto:

Kurzparkzone bis 22 Uhr

» Parkgarage Robert Stolz Platz

Anfahrt Öffentlich:

U4 Station Unter St. Veit
Straßenbahnlinie 58 Station Verbindungsbahn


» Wiener Linien Fahrplan

Anfahrt mit dem Auto:

Keine Kurzparkzone